Wenn die Website zum Arbeitswerkzeug wird
Eine Website für ein Modehaus ist schnell gebaut: Bilder, Kollektion, Standorte. Das Modehaus Roth wollte mehr. Das Familienunternehmen aus der Steiermark kleidet seit 1945 seine Region ein, betreibt heute 11 Filialen und lebt von persönlicher Beratung. Die Website sollte nicht neben dem Geschäft stehen, sondern Teil des Geschäfts werden.
Seit heute ist das Ergebnis online: moderoth.at.
Die Ausgangslage
Wer mit mehreren Filialen arbeitet, kennt das Problem: Die Wahrheit steckt in der Warenwirtschaft. Welches Stück liegt in welcher Größe in welcher Filiale? Eine Website, die das nicht weiß, kann nur Prospekt sein. Dazu kamen Gutscheine, Termine für die persönliche Beratung, ein VIP-Club und ein Team, das Inhalte pflegen will, ohne jedes Mal einen Entwickler anzurufen.
Fünf Entscheidungen, die die Plattform prägen
1. Style-Picks statt Produktkatalog
Mode kauft man nicht aus einer Liste. Deshalb stehen bei Roth kuratierte Outfits im Mittelpunkt: Looks aus mehreren Teilen, mit Bild- und Videogalerie. Die passenden Artikel hängen gleich daran. Inspiration zuerst, Produkt danach.
2. Live-Bestand statt Schaufenster-Versprechen
Der Bestand je Filiale wird automatisch mit der Warenwirtschaft des Modehauses abgeglichen. Das klingt nach Technik im Hintergrund, entscheidet aber über Vertrauen: Wer online ein Stück sieht, soll es in der Filiale auch finden.
3. Online reservieren, in der Filiale anprobieren
Kundinnen und Kunden reservieren ein Stück in der Wunschfiliale. Das Team bestätigt im Verwaltungsbereich, per E-Mail bleiben alle informiert. Die Plattform führt Menschen in das Geschäft statt an ihm vorbei. Genau das passt zu einem Haus, das von persönlicher Beratung lebt.
4. Gutscheinshop mit Online-Zahlung
Gutscheine lassen sich online kaufen und bezahlen, in mehreren Designs, als PDF oder direkt per E-Mail an die beschenkte Person. Eingelöst werden sie in jeder Filiale. Bestehende Gutscheine wurden in das neue System übernommen, damit niemand etwas verliert.
5. Ein Verwaltungsbereich, den das Team selbst betreibt
Reservierungen, Gutscheine, Termine, Öffnungszeiten, Filialdaten, Stellenanzeigen, Magazinartikel und Social-Media-Beiträge für Facebook und Instagram: Alles pflegt das Team selbst. Eine Plattform, die nur der Entwickler bedienen kann, ist nach einem Jahr ein Problem. Eine, die das Team versteht, bleibt ein Werkzeug.
Technisch: Next.js und ein Betrieb, der nicht pausiert
Wir haben mit Next.js und Supabase gebaut, Zahlungen laufen über Mollie. Wichtiger als die Namen ist, was im Hintergrund geschieht: Bestandsabgleich, Zahlungen und Überwachung laufen weiter, während die Filialen ihre Arbeit machen.
Dazu kam Sorgfalt an Stellen, die man nicht sieht: ein sauberer Umzug von der alten Webadresse, damit die Suchmaschinen-Rankings erhalten bleiben, und die rechtlichen Anforderungen des österreichischen Handels, darunter der Widerrufs-Button und die Einwilligungsverwaltung.
Was dieses Projekt zeigt
Für Betriebe mit mehreren Standorten ist die Website keine Visitenkarte mehr. Sie ist die Stelle, an der Bestand, Termine und Zahlungen zusammenlaufen. Das lässt sich nicht aus einem Baukasten ziehen. Es braucht jemanden, der den Alltag des Betriebs versteht und ihn in Software übersetzt.
Wenn Sie das Ergebnis ansehen möchten: moderoth.at. Die Case Study zum Projekt zeigt die Details.
Und wenn Sie einen Betrieb mit mehreren Standorten führen und Ihren Alltag mit dem Web verbinden wollen: sprechen Sie mit uns. Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.
